WhiteCut – Schnittschutzklasse F für besonders anspruchsvolle Arbeitsbereiche.
Wo hohe Risiken bestehen, wie beispielsweise bei der Wartung von Messern in Fleischverarbeitungsmaschinen, ist zusätzlicher Schutz erforderlich. Hier kommt unsere WhiteCut-Serie ins Spiel: Hochleistungsfähiger Schnittschutz für hygienisch anspruchsvolle Anwendungen, geprüft nach EN 388 und eingestuft in die höchste Schnittschutzklasse F.
Was bedeutet Schnittschutzklasse F?
Klasse F ist die höchste Schnittschutzklasse nach ISO 13997 und beginnt bei einer Schnittkraft von 30 Newton. Beide WhiteCut-Modelle liegen deutlich darüber: Der WhiteCut x-treme erreicht 75,4 N, der WhiteCut x-tend 64,5 N. Wie sich die Buchstabenskala A bis F von der älteren Ziffernskala 1 bis 5 unterscheidet, erklärt Was bedeutet Schnittschutzklasse 5? im Detail.
Ein hoher Newton-Wert bedeutet nicht automatisch weniger Tastgefühl. Beide WhiteCut-Modelle sind trotz der hohen Schnittschutzklasse so gestrickt, dass Messer und Werkzeug sicher geführt werden können, auch bei Tätigkeiten, die Fingerspitzengefühl verlangen.
Einsatzbereiche: Fleisch- und Fischverarbeitung
Die WhiteCut-Serie wurde für Arbeitsbereiche mit besonders hohem Schnittrisiko entwickelt: den Messerwechsel an Entvliesmaschinen, Abschwartern oder Kuttern, das Zerlegen und Entbeinen in der Fleischverarbeitung sowie vergleichbare Tätigkeiten in der Fischverarbeitung. Auch in HRC-Betrieben, also Hotels, Restaurants und im Catering, wo scharfe Klingen im täglichen Küchenbetrieb zum Standard gehören, bietet die Klasse F zusätzliche Sicherheit. Beide Modelle erfüllen die Lebensmittelkonformität nach EG 1935/2004, sind maschinenwaschbar bei 85 °C und bleiben auch nach wiederholten Wäschen formstabil.
Bei der Materialwahl in der Lebensmittelverarbeitung zählt neben der Schnittfestigkeit auch die Zusammensetzung des Materials selbst. Der WhiteCut x-treme verzichtet bewusst auf Composite- und Glasfasern, die beim Arbeiten brechen und als kleinste Partikel im Produkt landen können. Gerade in der Fisch- und Fleischverarbeitung, wo Materialbruch direkt zum Hygienerisiko wird, ist das ein eigenständiges Auswahlkriterium.
Klasse F im Vergleich zu niedrigeren Schnittschutzklassen
Nicht jede Tätigkeit erfordert die höchste Schutzstufe. Wo Werkzeuge weniger aggressiv eingesetzt werden oder das Verletzungsrisiko geringer ist, reichen oft niedrigere Klassen mit mehr Tastgefühl und Flexibilität aus. Bei Arbeiten mit hoher Schnittgefahr, etwa direkt an der Klinge oder bei kraftintensiven Zerlegearbeiten, zahlt sich die höhere Investition in Klasse F aus: weniger Ausfallzeiten durch Verletzungen, mehr Sicherheit im Tagesgeschäft. Welche Klasse im Einzelfall die richtige ist, hängt von der konkreten Gefährdungsbeurteilung am Arbeitsplatz ab, nicht von einem pauschal angesetzten Höchstwert.
Arbeiten Sie in einer Umgebung, in der Schnittverletzungen ein Risiko darstellen? Kontaktieren Sie uns für eine passende Produktempfehlung oder fordern Sie ein Datenblatt mit allen unseren Modellen an.


